Merk dir kein Meer an den Wolken

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Der 88. Literaturbote ist da

“Merk dir kein Meer an den Wolken” heißt die im neuen Literaturboten publizierte Gedichtauswahl des jungen Lyrikers Christian Schloyer, die diesem Heft zugleich den Titel gibt. Eine himmelweite, aber den Raum der Sprache auch eingrenzende Metapher – gut für ein Heft, das eine Reihe von experimentellen Texten enthält. Mit Beiträgen von André Schinkel, Julia Mantel, Alban Nikolai Herbst, Jan Volker Röhnert, Deborah Bernhardt, Julia Wolf, Markus Berger, Ulrich Holbein sowie von Autoren aus dem “Jungen Literaturforum Hessen-Thüringen”.

3 Responses to “Merk dir kein Meer an den Wolken”

  1. Michael Says:

    Julia, ich gratuliere!
    Und bevor du fragst, ob wir das Heft auch in der Buchhandlung haben: Ja, haben wir. Sogar mehrfach.

  2. corleone Says:

    julia, wie fühlt sich das an, wenn trotz unbestreitbarer qualitäten der texte, der frau, der kollektion niemand antwortet?

  3. andreas Says:

    wenn ich das kurz anmerken duerfte: das liegt daran, dass dieser blog die sogenannte kritische ‘Verkehrsdichte’ nicht erreicht hat, blogs sind ja sich selbst organisierende Systeme mit etlichen positiven Rueckkopplungsprozessen, solche Systeme neigen dazu, ‘Phasenuebergaenge’ zu entwickeln, also bei bestimmten Parametern sich sprunghaft zu veraendern. Das kann man gut in der Politik sehen, wo manche blogs monatelang keinen einzigen Kommentar einfahren, waehrend andere, mit vergleichbarer Popularitaet/Originalitaet des Autors ein Schauplatz ausufernder und mehrfach ueberlagerter monatelanger Diskussionen sind. In der Literatur oder der Wissenschaft wird diese ‘kritische Dichte’ meiner Meinung nach so gut wie nie erreicht, wo sie erreicht wird, findet zudem sofort eine Art Konzentrationsprozess statt, der Teilnehmer von anderen Orten abzieht und dem erfolgreichen blog Monopolcharakter verleiht, vielleicht ist das alles ein wenig wie in der Wirtschaft und auch dort ist man ja mit Lyrik ein Eckensteher.

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