Werbung für “Geld ist ein Arschloch”

18. Oktober 2012 – OFFENBACH/Main

19.30 Uhr: Lesung GELD IST EIN ARSCHLOCH. 100 Jahre Existenzangst - eine literarische Prekaritäts-Revue mit Texten von 1920 bis heute, gelesen von Katja Kullmann
>>> AKADEMIE FÜR INTERDISZIPLINÄRE PROZESSE im Rahmen des >>> SCHRANKSTIPENDIUMS des >>> Kunstraum Mato

➜ Die Autorin Katja Kullmann liest Texte, in denen es ums Geld geht – ums Shoppen und ums Hungern – ums Verprassen und ums Nichthaben. Vom Roman bis zum Zeitungsbericht – von den 20er Jahren bis heute – von der alten Bohème-Heldin bis zur modernen Sex’n‘-Trash-Künstlerin – von der Hartz- bis zur Macchiato-Mutter – von der Managerin bis zur Sex-Arbeiterin: Geld schmeckt immer seltsam.

➜ Im Anschluss: Gespräch mit Gästen und Publikum
Shades of Grey: Wie viele Farbtöne hat die Armut? | Tut Armut weniger weh, wenn man gebildet ist? | Gibt es spezifisch „weibliche“ oder „männliche“ Formen von Prekarität? | Macht ein prekäres Leben einem zu einem besseren Menschen? | Hat die/der Prekäre immer Recht? | Brauchen wir Lehrstühle für Überlebenskunst? | Kann man einen Menschen lieben, der reich ist? | Will irgendjemand wirklich einen Audi A3 haben?

So wie es aussieht, werde ich wohl mit auf dem Podium sitzen.

Veranstaltungsort:
afip – akademie für interdisziplinäre prozesse
ludwigstraße 112 (Goetheplatz)
offenbach am main

2 Responses to “Werbung für “Geld ist ein Arschloch””

  1. Katja K. Says:

    Na, das hoffe ich (Du mit auf dem Podium). Gruß!

  2. LiFe Says:

    So weit weg…und ich kann nicht dabei sein. :-(

    Bildungsqualität - Charakter nicht gefragt

    Bildung heißt noch lange nicht
    der Mensch ist gut und ordentlich

    Zum Lernen braucht der Mensch viel Zeit
    Für Strom und Bücher Geld bereit

    Da Letzteres bei den meisten fehlt
    falscher Beruf am Ende wählt

    Da kann es einen Mechaniker geben
    der ärtlich besser versorgte ein Leben

    Der Arzt der fehlerhaft operiert
    für ihn aber das Studium sich hat rentiert

    So ist es mit dem Studieren
    wer es besser kann finanzieren

    Wie auch beim Kauf von Markenkleidern
    ist es mit unserer Bildung leider

    (2008) Ich verrate mein Büchlein nicht, denn ich möchte diesen Blog nicht zur Eigenwerbung nutzen.

    Hatte mich schon länger mit dem Thema befasst ich arbeitete mit Schulkinder) und es entrutschte mir einmal zu sagen: Die Welt ist ein Arschloch. Ich musste so lachen, als ich die Überschrift gelesen habe. Ich nehme heute vieles mit Humor!

    Viel Erfolg, viele Zuhörer und vor allem viel Spaß! Wäre gerne dabei!

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