kino in köln (als sich unsere hände fast unsichtbar berührten)

“uma thurman hat ja
´nen geilen hintern”
flüstere ich dir ins ohr

“du du auch”
raunst du mir daraufhin zu

“john travolta ist
doch vollkommen
aus dem leim gegangen”
entfährt es mir dann noch

“das tun alle
guten männer
im alter”
gibst du zu bedenken

und stellst
dein bier
auf deinen bauch

mein dicker hintern
und
dein dicker bauch

und zwischen
unseren polstern
steckt ein ganzes
jahrzehnt.

2 Responses to “kino in köln (als sich unsere hände fast unsichtbar berührten)”

  1. christian Says:

    Ja, ja.
    du freust dich über viele kommentare.
    kann ich nur zu gut nachvollziehen.
    vielleicht ahnst du es mittlerweile schon – das web ist ein undankbares medium.
    mit viel zeit & hingabe, füttert man die welt mit seinen hirnschmalz,
    sitzt dann anschließend vor seiner mail box, fühlt sich wie ein 5jähriger
    der auf die bescherung wartet – und die beachtung bleibt irgendwie aus.

    hab selber schon „bahnbrechende“ artikel um das erdrund getreut, dachte millionen warten drauf. Wissen tu ich das aber bis heute von nur so ca. 10

    du sollst wissen: deine seite steht unter beobachtung.
    ich schau rein. und bald wohl auch millionen
    ich lese auch. bewundere deinen output. neuerdings auch deinen humor.

    warte nur auf den tag an dem du passagen oder ganze gedichte von dir irgendwo wieder entdeckst. Von leuten benutzt die du gar nich kennst.

    à propos: woher weißt du eigentlich wer ich bin?
    dachte das sei hier anonoum (…adresse wird nich gezeigt!)

    sicher weiterlesend,
    C.

  2. Julia Says:

    so enorm ist mein output gar nicht.
    die gedichte sind nicht mehr alle taufrisch.
    schreibe seit circa 6 jahren.