Informativer WELTSPIEGEL-Bericht über SOZIALABBAU in Grossbritannien

4. Dezember 2016

BITTERE ARMUT WEGEN BÜROKRATIE

Es ist der Stoff für einen Film. In Großbritannien sorgt das Werk des Regisseurs Ken Loach ,,I Daniel Blake‘‘ für mächtig Wirbel und Aufregung: Eine Story über Briten, die täglich durch das soziale Netz rutschen, da dieses kafkaeske Züge hat, sozial Schwache nicht an die Hand nimmt, sondern eher fallen lässt.

Die Realität in England abseits des Films ist teils sogar noch schlimmer, sagen viele, ,,Real Daniel Blakes‘‘ gebe es an vielen Orten im Königreich. Und nach dem Brexit-Votum der Briten wird sich die Situation für die Betroffenen wohl nicht bessern, der Abstieg in die Armut droht. Charlotte Hughes will das nicht hinnehmen, jede Woche steht sie vor dem Arbeitsamt, informiert Jobsuchende über ihre Rechte, wie man sich gegen Sozialkürzungen wehren kann.

www.ardmediathek.de/tv/Weltspiegel/England-Bittere-Armut-wegen-Bürokratie/Das-Erste/Video?bcastId=329478&documentId=39334962

Salon Fluchtentier No.3 “Daher, Scheffler, Scho”

22. November 2016

Salon Fluchtentier geht in die dritte Runde! Geladen sind für November die Berliner Lyrikerinnen Lydia Daher, Rike Scheffler und Sabine Scho. Ihre Dichtungen verbindet miteinander, dass sie über die eigene Sprache hinausgehen und andere Kunstformen berühren. Beim Salon Fluchtentier no.3 stellen sie Auszüge aus dem Spektrum ihres Schaffens vor.

Lydia Daher ist Dichterin und Songwriterin, ihre Texte leuchten die „Dimensionen der Melancholie“ (Südeutsche Zeitung) aus – zuletzt veröffentlichte sie das Album „Algier“, das Foto-Text-Buch „Frisches Trauma“ (beide 2015) sowie gemeinsam mit dem amerikanischen Comic-Künstler Warren Craghead III die Graphic Poetry „Kleine Satelliten“. Beim Salon Fluchtentier wird sie aus aus ihrer Lyrik lesen.

An der Schnittstelle zwischen Musik und Dichtung arbeitet ebenfalls Rike Scheffler: Mit Loopstation bringt sie ihre Lyrik in eine neue, klingende Form. Scheffler baut szenisch-musikalische Sprach/Klang/Rauminterventionen, in denen Wahrnehmungs- und Erlebnisweisen hinterfragt und geöffnet werden. Sie kollaboriert häufig und gern mit Künstler*innen verschiedenster Genres wie dem Theater, Jazz, Pop, Film, der Oper und der Installations- und Performancekunst. Ihr Debütband „der rest ist resonanz“ erschien 2014 bei kookbooks.

Sabine Scho veröffentlichte zuletzt „Tiere in Architektur“ (kookbooks, 2013) – ein Band, in welchem Fotografien unterschiedliche Textformen flankieren – und das Magazin „Origin of Senses“ (2016), worin Schos Texte mit Arbeiten des Illustrators Andreas Töpfer in Dialog treten. Beim Salon Fluchtentier wird sie neben ihren lyrischen, auch essayistische Texte vorstellen.

Gefreut werden darf sich auf einen reichen Lyrikabend, jen- und diesseits der berühmt-berüchtigten Wasserglaslesung!

Eintritt: 7 Euro (ermäßigt: 4 Euro)
Reservierungen unter: 069/49084828
Nähere Infos: www.romanfabrik.de/programm/detailansicht/calendar/2016/11/22/
event/tx_cal_phpicalendar/salon-fluchtentier-no3

U.a. Moderation von mir.

Handgearbeitete CORDTASCHEN

18. November 2016

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Cordtaschen, Unikate, robust, verschiedene Farben, 49 Euro + Stoff.

Ideal für Einkäufe/ Ausflüge.

Alle Photos: Nina Werth

RECHTSRUCK VERMEIDEN! NIE WIEDER FASCHISMUS!!!

17. November 2016

www.spiegel.de/politik/deutschland/donald-trump-wie-seine-wahl-die-demokratie-gefaehrdet-kolumne-a-1121716.html

www.zeit.de/politik/ausland/2016-11/praesidentenwahl-usa-trennung-globalitaet-identitaet/komplettansicht

Beten im Herbst

4. November 2016

Deine Hände zwischen meinen Beinen
zum Gebet gefaltet/ Wer möge es erhören/
Es gibt eine Liebe, die nichts bringen muss/
Lass mich in diesem Leben nicht mehr allein.

Die Abstiegsgesellschaft

25. Oktober 2016

“Chancengleichheit ist das Gerechtigkeitsprinzip einer individualisierten Gesellschaft.” Chancengleichheit, das war einmal, erklärt Autor Oliver Nachtwey. Wir sprechen mit ihm.

www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=60326

gegen den schmerz noten zu verteilen

15. Oktober 2016

stets bemüht. gegen den schmerz. noten zu verteilen.
“immer sehr, sehr herzlich”. der marktfrau plumpst der busen
aus dem dekollete. mal gucken, ob untenrum schon
operiert wurde. wir sind diskret. vor den augen der anderen.
halten wir uns die augen zu.

ja, ich weiss

5. Oktober 2016

kontakt/ abbruch/ hör bitte nicht hin/ wenn ich dir sage, dass ich dich liebe/ich lasse mich jetzt rundum operieren/ es gibt schliesslich zuschüsse von der krankenkasse/ damit ich dich nicht mehr spüre// kraulkurs für erwachsene um 7 uhr in der früh/ was tut man nicht alles, um die jugend nachzuholen// wir verstehen uns zu gut// ja, ich weiss/

“dreh mich nicht um” beim Mainzer Lesezimmer! Danke für soviel Engagement!

1. Oktober 2016

www.youtube.com/watch?v=heeQwdgCvQo

Kinderarmut: So leben Familien mit Hartz IV

1. Oktober 2016

Rund 2,5 Millionen Kinder in Deutschland leben in Armut. Seit 20 Jahren verharrt die Kinderarmut auf diesem Niveau. Was bedeutet das für Gesundheit und Chancengleichheit?

www.youtube.com/watch?v=v5SmXMDAfhk

Im Strudel der Armut:

www.youtube.com/watch?v=esa0CsFgLOU

Ist man an Armut selbst schuld?:

www.youtube.com/watch?v=A0KDskjZmMI