beben
Sunday, den 11. March 2007nahe
am leben
nahe
am streben
muss es sein.
nahe
am leben
nahe
am streben
muss es sein.
es bleibt uns
nichts anderes übrig
als das eigene
leben zu führen
dir & mir
im fernsehen
gackern
die hühner
von der stange
&
die nachbarn vögeln
schon wieder
am frühen nachmittag
komm,
leg dich zu mir
langsam und echt.
alles ist neu
macht der mai
neue töne spucken
in anderen farben
sonne,
du musst dich
überhaupt nicht
verstecken
der glanz in
unseren gesichtern
bestätigt dein spätes
comeback.
stell dir vor,
wir haben
taubstummen sex
und sind dabei blind
vor liebe.
die decke anstarren
& die decke weggezogen
bekommen & morgens
den tisch decken
für zwei.
meine worte verloren
in deinem mund
keine schlechten
das versteht sich von selbst
ich tippe vor und zurück,
verwirrte rufen telefonisch
um hilfe, sie sollten
bukowski lesen, dagegen
schütte ich den wein
in den wind.
auf den weiden hat es
nun niemand mehr eilig, seit dein haar
nicht mehr zwischen meinen händen
knistert und sich übers knie bricht.
die drachen kommen immer
wieder zurück, denk daran,
solange es die kinder nur wollen
& der wind ihnen lieder erzählt.
auf dem hochsitz hätte ich gerne mit dir
meine unschuld verloren, einmal.
küsst mich die
muse nicht
küsst mich ein
anderer
haut aus wunden
heilprozessen gebe ich
noch eine chance
küsse
gezählt von oben
bis unten/ spuren
suche
dazwischen
weisses licht
wie eine lösung
eine unbekannte
formel.