manchmal vergeblich
21. November 2020der wind von vorn
war mir immer
ein dorn
im auge
blies nicht
ins gleiche horn
dagegen an
& wartete
dennoch auf einen
nächsten schritt.
der wind von vorn
war mir immer
ein dorn
im auge
blies nicht
ins gleiche horn
dagegen an
& wartete
dennoch auf einen
nächsten schritt.
lässt die eiche
mich erbleichen
bei der beichte
empfinde ich dein
wegschleichen
eher als seicht
denn leicht.
soll ich endlich
mal den braten
aufschneiden
den du gerochen
hast
sind es die messer
die sich wetzen
die mich verpetzen
die mich verraten
ich verschwende
hier nicht
meine jugend
meinen charme
hier am ofen
darf nicht
jeder pofen.
du legst mir
die worte
in den mund
nehme doch
nach wie vor
alles
für bare münze
beisse auf
kopf oder zahl
nicht auf granit
habe die wahl
ein satz
geht zu ende.
beim dichten
brechen sich
meine gedanken
herunter
auf ein paar
karge worte
und vielleicht
etwas das mich
zum lachen
bringt
alles was ich habe
ist eine küchenschabe
& co.
die lupe wird so
lange aufs papier
gehalten
bis es anfängt
zu brennen.
doch
ich hülle
mich anschliessend
nicht in asche.
aus hülle
wird fülle.
das ganze bla bla
der meisten menschen
führt zu nichts.
ich verstehe
davon nichts.
sie reden
über urlaube
und wohnungen
so kommt es
mir vor
so scheint es
seicht
auch wenn es
dir (nicht) reicht
lass sie
in ihrem glauben.
es plätschert
den bach herunter
es plätschert
nicht die beine
herunter.
für den rockn´roll-tod
ist es wohl zu spät
das haar inzwischen
grau meliert
lautlos übertönen
mit dem bauch
ansatz
hat er auch
vielleicht
am besten gleich
versöhnen.
unsere körper
ziehen sich
sehr an & aus.
dieses haus
wird nicht abbrennen.
niemand wird
wegrennen.
man wird sich
weiterhin kennen.
seit ich dich
kenne
stelle ich dir
täglich eine
kanne
mit frischer
milch
vor die tür.
jede ist
bisher
ziemlich
sauer
geworden.