UNDERCOVER. frankfurter autorInnen und ihre lieblingsgedichte

18. September 2013

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Hinter “Undercover. Frankfurter Autor*Innen und ihre Lieblingsgedichte” verbirgt sich ein neues Veranstaltungskonzept, das als Reihe angelegt ist: für Frankfurt und die schwer zu knackende Gattung Lyrik, für die Interaktion zwischen Autor*In und Leser*In, für eine lebendige Literatur.

Berlin. Leipzig. Hildesheim: Hier steppt der literarische Bär, das sind die Zentren der angesagten neuen Literatur. Sagt man. Und was sagt Frankfurt? Die Lyriker*Innen Sandra Klose (*1994), Julia Mantel (*1974), Marcus Roloff (*1973) und Martin Piekar (*1990) machen sich gemeinsam mit Jannis Plastargias (*1975) auf den Weg, die Lyrik in Frankfurt neu zu verorten und Frischluft ins angestaubte Metapherngekräusel zu bringen.

Bei der Auftaktveranstaltung werden die Lyriker*Innen jeweils zwei deutschsprachige Gedichte aus einem aktuellen Gedichtband anonym ins Rennen schicken, und hoffen, dass das Publikum wie beim Slam genug grüne Karten zückt, um am Ende das ‘Gedicht des Abends’ zu küren. Der Moderator vermittelt zwischen Jury und Publikum, beide Gruppen diskutieren darüber, warum es sinnvoll ist, sich ausgerechnet mit dem je ausgewählten Gedicht zu beschäftigen – oder eben nicht.

Die auf “Verstehen” getrimmten Schulstunden, in denen das Gedicht als Abfragethema missbraucht, nicht aber als Ort augenblicklicher (Sprach-) Schönheit anerkannt wurde, kennen wir alle. Und dabei ahnen wir, dass Gedichte hochkomplexe, verwegene und die Welt aus den Angeln hebende Sprachgebilde sein können. Wir wollen (und können) ihr das Verkopfte nicht nehmen, wollen aber das Gefühl im Gespräch über sie zu seinem Recht kommen lassen. Der subjektive Blick ist entscheidend.

Eintritt: EUR 3,00

Blaues Haus
Niederräder Ufer 2, 60528 Frankfurt am Main

Donnerstag, 24. Oktober 2013
ab 20 Uhr

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11. September 2013

ich steh auf
leg mich hin

instantkaffee
mit viel milch
ohne zucker

tabak, blättchen und filter
immer zum selben preis

die zigarette
schliesslich angezündet
ausatmend den rauch

komische, aber treue
angewohnheit

der regen peitscht
mit dem herbst
an das fenster

irgendwie ziemlich unsensibel.

halsschmuck

6. September 2013

Foto am 06.09.13 um 12.34

schmaler sommerschal, verschiedene farben, baumwolle, unikat, über 2m lang: 49 euro.

kindermützen (sommer/ herbst)

2. September 2013

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baumwolle, handstrickunikat, fest die ohren umschliessend, in allen kindergrössen: 29 euro

photos: rolf wiggert

stattdessen

11. August 2013

& plötzlich fällt dir dann ein
sommer ein, farbenfroh eine parkbank,
im versteck, auf der noch genügend platz & sonne schien
für 2 körper gut abgehangen wie ein doch zu teures steak,
das du dir schon lange nicht mehr leisten kannst,
4 hände ineinander gefaltet zum gebet
& namen hinter uns eingeritzt drücken in unsere rücken &
gewissen, dann willst du eigentlich den schwamm
drüber & plötzlich sagst du stattdessen: schwimm rüber
zu mir oder zu dir auf einen kaffee, tee,
beutel weggeworfen
plitschplatsch
in den see.

aufnahmen von nina werth, designparcours höchst

12. July 2013

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sommermütze, braun, mit lochmuster, unikat, baumwoll-viskose-gemisch: 25 euro.

impressionen höchster designparcours 2013

7. July 2013

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photos: judith marlene hartnack

Mit Kreativität gegen den Leerstand

Zum 2. Höchster Designparcours wurde das Programm um eine Installation, Musik und Führungen erweitert
Vom 5. bis 7. Juli - parallel zum Höchster Altstadtfest - wird es eine Neuauflage des Höchster Designparcours geben.

Höchst.

Die Theke ist verschwunden, die Tische und Stühle, die Friteusen und Grills. An den Wänden hängen noch Reste der alten Tapete. Nur an der Fassade erkennt man noch, wo der Leuchtschriftzug mit dem markanten „M“ hing. Sonst erinnert nur noch wenig im ehemaligen Mc Donalds-Schnellrestaurant in der Höchster Fußgängerzone an die Vergangenheit. Die Zukunft aber steht schon fest - zumindest für das erste Juliwochenende.

Design statt Fritten

Von Freitag, 5. Juli, bis Sonntag, 7. Juli, wird der Laden zu einem Teil der Neuauflage des Höchster Designparcours. Sieben Designerinnen wollen sich dort für ein Wochenende mit ihren Waren präsentieren. Mit Buchstabenobjekten, hochwertigem Silberschmuck und handgestrickten Kleidungsstücken sollen möglichst viele Interessierte in den Laden gelockt werden. Der Zeitpunkt des Designparcours zeitgleich mit dem Altstadtfest der Vereine ist absichtlich gewählt. Die beiden Veranstaltungen sollen wechselseitig von ihrem jeweiligen Publikum profitieren.
Kennengelernt haben sich die Designerinnen teilweise erst bei der Übergabe der Ladenschlüssel. „Das ist auch für uns ganz spannend. Wir kennen in manchen Fällen ja nicht einmal die Arbeit der anderen“, sagt Schmuckdesignerin Alexandra Baum. Ausgedacht haben sich das Konzept, bei dem junge Designer neues Leben in leerstehende Ladenlokale bringen, die Agentur Radar und das Quartiersmanagement der NH Projektstadt. Unterstützt werden sie dabei von der Stadt. Die Premiere mit rund 20 Teilnehmern wurde während des Weihnachtsmarkts im vergangenen Jahr gefeiert. Für die Neuauflage haben sich die Organisatoren besonders ins Zeug gelegt. „Die Anzahl der teilnehmenden Designer ist ungefähr gleich geblieben, aber wir haben mehr Ladengeschäfte als beim ersten Mal“, sagt Felix Hevelke von der Agentur Radar, die sich bemüht, den Kreativen unter die Arme zu greifen, in dem sie freie Immobilien vermittelt.

Die Aktion trägt Früchte

Neu dazu gekommen sind etwa der ehemalige Mc Donalds in der Fußgängerzone und ein Geschäft auf der Bolongarostraße. Wieder mit dabei sind der ehemalige Supermarkt an der Emmerich-Josef-Straße und der Teeladen, in dem zwei Designerinnen nach dem ersten Designparcours eine neue Heimat gefunden haben. Sie sollen für den zweiten Designparcours ein wenig Verstärkung bekommen. „Die einzelnen Designer auf die Ladengeschäfte zu verteilen, war ein bisschen wie beim Puzzeln“, sagt Hevelke. Nach einem Rundgang konnten die Kreativen ihre Wünsche äußern, denen nach Möglichkeit entsprochen wurde. „Wir haben überlegt, ob wir thematische Schwerpunkte setzen sollen, also etwa alle Schmuckdesigner in einen Laden setzen, uns dann aber dagegen entschieden.“
Mit den Kreativen, die den Leerstand mit Leben füllen sollen, erschöpft sich das Konzept in diesem Jahr nicht. So soll es Führungen geben, bei denen nicht nur die Läden des Designparcours im Mittelpunkt stehen, sondern auch die schönen Ecken des Stadtteils. „Dafür stellt ein zertifizierter Stadtführer das Programm zusammen, der nicht nur viel über den Designparcours und die Teilnehmer, sondern auch über den Stadtteil erzählen kann.“ In der alten Gaststätte im Bahnhof wird es eine ständige Bild- und Klangperformance des Künstlers Siegfried Kärcher geben. Die Eröffnung ist dort für Freitag 5. Juli, um 14.30 Uhr geplant - mit einem Konzert.

www.designparcours.de.

www.fnp.de/rhein-main/main-taunus/Mit-Kreativitaet-gegen-den-Leerstand;art676,563264

provinzlesung 2013 in der bayerischen rhön bei pit engstler (21. bis 22. juni)

27. May 2013

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mit u.a.: Ann Cotten, Theo Köppen, Bert Papenfuß, Kai Pohl, Olaf Velte, Julia Mantel.

Kalte Buche/ Rhön.

sommerliches strick-ensemble “bändchengarn”

17. May 2013

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strickoberteil: 89 euro// strickrock: 125 euro//
kissen (trachtenwolle): 80 euro

photos: andreas gärtner

decke: blanketstore

details

17. May 2013

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handstrickoberteil: 89 euro// strickrock: 125 euro
kissen (trachtenwolle): 80 euro

photos: andreas gärtner